Was ist ein Thermoetikett und in welchen Branchen wird es eingesetzt?

16.08.2026 · 1 Min. Lesezeit · 307 Aufrufe

Dank ihrer wärmeempfindlichen Oberfläche ermöglichen Thermoetiketten das Drucken ohne Farbband. Sie sind ideal für Branchen mit schnelldrehender oder temporärer Kennzeichnung.

Was ist ein Thermoetikett?

Thermoetiketten sind eine Etikettenart, die durch das Auftragen einer speziellen wärmeempfindlichen chemischen Beschichtung auf Papier entsteht. Mit Barcodedruckern, die im Direktthermodruck-Verfahren arbeiten, wird durch Wärmeeinwirkung auf die Oberfläche ein schwarzer Druck erzeugt – ganz ohne Farbband.

Eco-Thermo vs. laminiertes Thermoetikett

  • Eco-Thermo: Thermoetiketten ohne schützende Deckschicht, empfindlicher gegenüber Licht, Feuchtigkeit und Wärme. Ihre Lebensdauer liegt meist bei 3–6 Monaten. Häufig im Versand sowie an Obst-, Gemüse- und Wursttheken eingesetzt.
  • Laminiertes (Top-)Thermo: Verfügt über eine zusätzliche Schutzschicht und ist dadurch beständiger gegen Feuchtigkeit, leichten Abrieb und äußere Einflüsse als Eco-Thermo. Die Lebensdauer ist länger (6–12 Monate).

Wo werden Thermoetiketten verwendet?

Da sie in der Regel für den kurzfristigen Gebrauch bestimmt sind, werden sie in Logistik und Versand, in Krankenhäusern (Patientenarmbänder oder Röhrchenetiketten), an den Waagen der Fleisch-, Obst- und Wurstabteilungen von Supermärkten sowie auf Kino- oder Konzerttickets bevorzugt.

Denken Sie daran: Thermoetiketten können nachdunkeln und ihre Beschriftung kann verblassen, wenn sie Sonnenlicht, übermäßiger Hitze oder längerem Kontakt mit Flüssigkeiten ausgesetzt sind. Deshalb sollten sie nicht im Freien oder für Produkte verwendet werden, die lange im Regal stehen.
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